Eltern suchen Transparenz bei Unterrichtsausfall

Der Gemeinsame Elternbeirat der Grund- und Mittelschulen in Nürnberg (GEB GS/MS) ist alarmiert. Mit der Anpassung der Hortbuchungszeiten müssen die Grundschulen Schüler und Schülerinnen auch bei Unterrichtsausfall in der Schule behalten. Das hilft den berufstätigen Eltern und sie können sich auf die Schule verlassen.

Wenn jedoch, wie in den letzten Tagen, viele Lehrkräfte erkranken, erreicht die Fähigkeit der Schule angemessenen Unterricht auszurichten ihre Grenze.

Kinder werden auf andere Klassen, teilweise höhere Klassen, aufgeteilt und beschäftigt. Förderunterricht wird reduziert und Arbeitsgruppen fallen aus.

Gerade in Bayern, mit seinem anspruchsvollen Schulsystem, sind die ersten Jahre besonders wichtig. Wenn Kinder aus der ersten Klasse mit Malbuch in einer dritten Klasse sitzen, dann wird das Kultusministerium seinem eigenen Anspruch nicht gerecht. Wie das Kultusministerium, erklärt, zählt zu Unterrichtsausfall nur, wenn Schüler nach Hause geschickt werden müssen.

Der GEB GS/MS, als Vertretung der Grundschuleltern in Nürnberg, erhält keine klare Auskunft wie viele Stunden in Vertretung, aber stundenplangerecht, verlief. Wie viele Stunden wurden die Kinder nur betreut, weil die Schule keinen Ersatzlehrer erhalten konnte?

In den nächsten Tagen wird der GEB GS/MS eine Umfrage unter den Grundschulelternbeiräten starten, um einen Überblick zu erhalten. Das Ergebnis der Umfrage wird der GEB GS/MS als Diskussionsgrundlage mit dem Kultusministerium verwenden.

DER GEB GS/MS wünscht sich Transparenz welchen Unterricht die Schüler und Schülerinnen in Nürnberg erhalten.

Der GEB GS/MS Nürnberg ist das vom Gesetzgeber eingerichtete höchste Gremium der Elternvertretung an Nürnberger Grund-, und Mittelschulen.

Bei Fragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Vorsitzende des GEB GS/MS Susanne Mannai unter vorstand(at)geb-nuernberg.de